Seit 2019 haben jedes Jahr Vereine, Institutionen oder Personen die Möglichkeit, sich um die Verleihung des „Heimatpreises“ im Rahmen des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. NordrheinWestfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ zu bewerben.

Im Vordergrund stehen das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat. Menschen, Vereine oder Institutionen, die sich in besonderer Weise durch soziales und kulturelles Engagement mit Blick auf den Erhalt, die Pflege und die Förderung des Geschichts- und Kulturgutes sowie des Brauchtums im Stadtgebiet einsetzen, sollen mit diesem Preis gewürdigt werden.

Zur finanziellen Förderung gehört natürlich auch eine „Trophäe“. Nachdem der zweite und dritte Preis beim „Heimat-Preis 2025“ der Stadt Zülpich schon bei Veranstaltungen vor Ort an die Dorfgemeinschaften Langendorf und Ülpenich ausgehändigt wurde, fand nun im Rahmen der Ratssitzung die Aushändigung des ersten Preises an den Zülpicher Geschichtsverein e.V. statt.

Ralf Engels, Margrit Adams-Scheuer und Ulf HürtgenDie beiden Vorsitzenden Ralf Engels und Margrit Adams-Scheuer ließen es sich im Beisein zahlreicher Mitglieder des Geschichtsvereins nicht nehmen, den Preis persönlich aus den Händen von Bürgermeister Ulf Hürtgen zu empfangen.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Rates der Stadt Zülpich wurde der Heimat-Preis 2025 in drei Preisabstufungen vergeben:
1. Preis: 2.500,-- € Zülpicher Geschichtsverein
2. Preis: 1.500,-- € Dorfgemeinschaft Ülpenich
3. Preis: 1.000,-- € Dorfgemeinschaft Langendorf

Der Zülpicher Geschichtsverein hat sich die historische Aufbereitung der Heimatvergangenheit unserer Römerstadt zur Aufgabe gemacht. Archivierung, Buchvorstellungen etc. und persönliche Begegnungen sollen die Historie die Römerstadt für jedermann zugänglich und verständlich machen. Die Geschichtswerkstatt in der Landesburg wird nur mit Ehrenamtlichen betrieben. Hier lagern zahlreiche Schätze aus der langen Geschichte unserer Römerstadt. Die Gründung des Vereins erfolgte Anfang 1906 und wurde nach mehrjähriger Unterbrechung 1993 wieder reaktiviert. Der 300 Mitglieder umfassende Verein hat in den vergangenen Jahren zahlreiche kulturelle Maßnahmen selbst durchgeführt oder gefördert und bringt sich auch beim Betrieb des Museums „Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur“ personell ein. Zusätzlich zu diesen Aufgaben betreibt der Verein seit 2009 zusammen mit der Stadt Zülpich in der Landesburg eine Ausstellung zur Stadtgeschichte nach dem Konzept einer „Geschichtswerkstatt“. Eine Touristen-Information ist ebenfalls integriert.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem ehrenamtlichen Engagement des Vereins. „Der erste Preis des „Heimat-Preis 2025“ geht wohlverdient an den Zülpicher Geschichtsverein e.V.“, so Bürgermeister Hürtgen bei der Preisverleihung.